Die Herausforderer

Wer ist 2022 dabei?

In diesem Jahr wird der Liberty Cup in einer atemberaubenden Show am Samstag Abend des MUSTANG MAKEOVER dargeboten. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind vielseitig und talentiert. Übrigens, Du kannst am Ende in Aachen entscheiden, wer gewinnt, denn der Gewinner wird über Applaus ermittelt. Hier stellen wir sie Dir einmal vor:

Yvet Blokesch

Für mich gibt es nichts Besseres, als eine echte Verbindung mit dem Pferd zu spüren. Wenn man in Freiheit arbeitet, hat man die Möglichkeit, das noch intensiver zu spüren. Man muss sicherstellen, dass das Pferd mag, was es tut, dass es mit Ihnen zusammen sein und arbeiten möchte, weil es sich gut anfühlt, und dass es stolz auf das sein kann, was es tut. Für mich ist es das wertvollste Gefühl der Welt, ein Pferd an meiner Seite zu haben, das das erlebt.

Yvet Blokesch ist eine junge Pferdemenschin aus den Niederlanden. Sie hat ihre eigene, einzigartige Art des Trainings entwickelt und firmiert unter dem Namen: Feather Light Horsemanship.

Sie ist spezialisiert auf das Anreiten von jungen Pferden und Pferden, die starke Schwierigkeiten im Leben haben. Mit einer immensen Liebe für besondere Pferde in Not, ist ihr Stall mit Pferden im Training gefüllt, um ihnen zu helfen, die Welt anders zu sehen. Sie liebt Liberty-Training und Auftritte mit ihren eigenen Pferden.

Neben dem Training dieser Pferde hat sie ihre eigene Online-Akademie entwickelt: Feather Light Academy, wo sie einen ehrlichen Einblick gibt und Menschen über ihre Art des Trainings unterrichtet. Jedes Pferd lehrt sie etwas Wertvolles, und das gibt sie gerne weiter.

Gilliane Senn

Freiheit bedeutet für mich, mit dem Pferd in seinem Element zu kommunizieren. Werde eins mit ihm, betrete seine Welt. Die Freiheit täuscht nicht und lehrt uns viele Dinge mit Pferden.

Gilliane Senn ist eine 33-jährige professionelle Reitkünstlerin und Pferdetrainerin, ist in der Schweiz geboren und lebt jetzt in Macon, Frankreich.

Sie begann im Alter von 8 Jahren mit dem Reiten, spielte auch einige Jahre lang Eiskunstlauf und Theater, aber es ist das Reiten, das zu ihrer wahren Leidenschaft im Leben geworden ist.

Sie arbeitete weitgehend als Autodidaktin, lernte aber auch von verschiedenen Trainern und Reitern, entwickelte sie dank der vielen Arbeits- und Beobachtungsstunden, die sie mit den Pferden verbrachte, ihren eigenen Zugang zum Pferd, zur Mensch-Pferd-Beziehung.

Alvarito, Ibero, Estupendo, Fan, Dalgo und Kaolino sind heute ihre Begleiter auf der Straße und auf Turnieren, genau wie all die Pferde, die sie während der "Debourrage", der Valorisierung oder Kursen.

Respekt, Vertrauen, Liebe und Harmonie sind die Grundlage von Gillianes Arbeit. Es ist wichtig, den Funken im Auge des Pferdes bei der Arbeit zu behalten und dass sie die Freude am Zusammensein mit dem Menschen nehmen und behalten.

Ludovic Fournet

Ludovic wird uns mit seinen Mustangs Shaman und Shadow in Liberty begeistern!

Mein Name ist Ludovic Fournet und ich bin ein Natural Horse Trainer. 

Ich habe schon immer mit Pferden zusammen gelebt, jedoch nie Unterricht genommen. Alles was ich kann, habe ich mir selbst beigebracht. Als ich klein war hatten Freunde meiner Eltern Pferde auf unseren Feldern stehen und ich durfte mit ihnen "experimentieren". 

Später interessierte mich das Training mehr und ich lernte von Pat Parelli and Andy Booth. 

Ich begann Kurse zu geben, auf Shows aufzutreten und Pferde einzureiten. Heute trainiere ich hauptsächlich Pferde mit Problemen und junge Pferde. 

Ich gebe viele Clinics, um zu zeigen, wie wichtig die Beziehung zwischen Mensch und Pferd ist.

Cathy Mittig

Cathy Mittig wird zum ersten Mal nach Aachen reisen und Euch ihre Art der Freiheit zeigen!

Cathy Mittig kommt aus Belgien und wird in Aachen zeigen, was sie und ihre Lusitanos können. Wir freuen uns auf eine spannende Show!

Constanze Weinzierl

"Ohne Sattel, ohne Trense, ohne Zügel – einfach ohne alles auf dem Pferd und ich wusste sofort: Das will ich auch!"

"Schon als Kind träumte ich von meinem eigenen Pony – ein Wunsch, der mir leider verwehrt blieb. Reiten durfte ich nur in den Ferien auf einem Ponyhof in Lindow. Ich liebte diese Tage im Sommerurlaub, wahrscheinlich der Grund, warum es mich später auch wieder dorthin verschlagen hat. Den Ponyhof gibt es immer noch, und auch Billy, den hübschen Haflinger, auf dem ich hier meine ersten Reitversuche startete. Nach dem Abitur in meiner Heimatstadt Chemnitz zog es mich zum Studium nach Berlin, ich bekam mein erstes Kind und die Pferde verschwanden aus meinem Leben. Bis ich es mit 24 nicht mehr aushielt und endlich richtig anfangen wollte. Ich begann mit Reitunterricht und seitdem haben mich die Ponys nie wieder losgelassen. 2011 war es dann endlich soweit – ich kaufte mir mein erstes eigenes Pferd, ein Stutfohlen direkt am Tag seiner Geburt. Mittlerweile ist Phoenix 8 Jahre alt und meine treue Begleiterin auf Kursen, Messen und Shows. Ihr habe ich alles zu verdanken! Sie war als Fohlen schwierig, ließ sich nicht führen. Ich wollte sie selbst ausbilden und einreiten und war etwas verzweifelt, wie ich das anstellen sollte. Da sah ich Uwe Weinzierl auf einer Messe in Berlin reiten, ohne Sattel, ohne Trense, ohne Zügel – einfach ohne alles auf dem Pferd und ich wusste sofort: Das will ich auch! So begann mein Weg zum Natural Horsemanship, ich nahm Unterricht, besuchte Kurse bei verschiedenen Trainern (u. a. Honza Blaha, Ian Benson, Leonie Bühlmann) und schloss schließlich erfolgreich meine Trainerausbildung 2016 bei Uwe Weinzierl ab. Seitdem arbeite ich fest im Team bei Weinzierl Horsemanship und als selbständige Trainerin im Raum Berlin - Hamburg. Ich wohne mit meiner Tochter und Uwe auf dem Hof und habe 2020 die Hofleitung übernommen. Mittlerweile sind 6 weitere Pferde in mein Leben gekommen, alle haben ihre Geschichte und sind jeder für sich ganz besonders für mich. Hier mitten im Wald mit meiner Familie und meinen Tieren fühle ich mich glücklich und zu Hause."

Vanessa Egger

Vanessa hat uns im letzten Jahr mit ihrem Mustang Blaze begeistert. In diesem Jahr hat sie vor uns mit ihrer Freiarbeit zu begeistern!

Vanessa Egger zeigt uns Liebe, Vertrauen und ganz viel Verständis fürs Pferd. Erlebe ihre beeindrucke Show!

Lucia Gloker

2013 habe ich mit der Bodenarbeit und der Freiheitsdressur mit meinem Pferd Sancho angefangen und er hat mir auf sehr ehrliche Weise, die richtige Körpersprache und mein richtiges Verhalten in der Bodenarbeit mit Pferden beigebracht.

"Ich bin Lucia Gloker und habe meine Leidenschaft in der Arbeit mit Pferden gefunden.
Ich hatte das Glück auf unserem wunderschönen, idyllischen Hof in Heidenburg aufzuwachsen und habe somit mein ganzes Leben mit Pferden Kontakt gehabt und gelernt mit ihnen zu kommunizieren.
2013 habe ich mit der Bodenarbeit und der Freiheitsdressur mit meinem Pferd Sancho angefangen und er hat mir auf sehr ehrliche Weise, die richtige Körpersprache und mein richtiges Verhalten in der Bodenarbeit mit Pferden beigebracht.
Neben kleineren Shows auf unserem oder anderen Höfen, sind Sancho und ich auch schon auf großen Messen, wie Reitsportmesse Koblenz, Cavallo Academy und dieses Jahr auf der Equitana, aufgetreten.
Seitdem ich klein bin, habe ich es geliebt, anderen Menschen mein Wissen weiterzugeben und gebe Reitstunden für Kinder und Jugendliche. Meine Stärke liegt in der Bodenarbeit und in Zirkuslektionen. Gerne unterstütze ich auch Pferdebesitzer in der Bodenarbeit und bilde die Pferde auf pferdefreundliche Weise nach den Wünschen des Besitzers weiter aus.
Außerdem kann man mich für Bodenarbeitskurse buchen, hier oder auf anderen Höfen.
Ich bin durch den Spiegel der Pferde zu einem besseren Menschen geworden, denn Pferde schauen in unser Inneres und zeigen uns ohne Scheu, wer wir wirklich sind. Ich möchte anderen pferdebegeisterten Menschen helfen, sich zu reflektieren und mit Hilfe des Pferdes über sich selbst hinauszuwachsen und mit ihrem Pferd zu einem unschlagbaren Team werden."

Sandra Glöckler

Mein größter Traum reiten zu können, hat sich erfüllt. Ich möchte dieses schöne Gefühl des Miteinanders mit den Pferden weiter geben und biete auch für Gäste von weiter weg eine Übernachtungsmöglichkeit in unserem barrierefreien Gästezimmer.

Mein Name ist Sandra, ich bin 49 Jahre alt und durch einen Ärztefehler seit meiner Geburt an beiden Armen und Beinen spastisch gelähmt. Genau so lange bin ich auch schon anders funktional, nein ich fühle mich nicht behindert (das Wörtchen gehandicapt ist mir lieber).

Zunächst dachte man, ich sei nur entwicklungsverzögert, ich würde sicher alles im Laufe der Zeit aufholen können, doch meine Mutter merkte schnell, dass durch den Sauerstoffmangel bei meiner Geburt ein bleibender Schaden erfolgt ist. Die Behinderung wurde offiziell festgestellt, als ich 1 ½ Jahre alt war.

Ich bin mit meiner Situation vertraut, seit ich denken kann; ich bekam ja auch die Chance, mich langsam an meine Behinderung gewöhnen zu dürfen, mit ihr aufwachsen zu können.

Bis zum 5.Lebensjahr konnte ich mit Festhalten ein paar Schritte gehen, wenn auch schief und krumm. Die Ärzte und auch meine Eltern glaubten durch Operationen das Laufbild verbessern zu können, was jedoch nicht zum erhofften Erfolg führte. Im Gegenteil: Der Kraftaufwand nach den Operationen und Klinikaufenthalten wieder auf Füßen nur stehen zu können, wurde immer größer und nach der 5. Operation saß ich nur noch im Rollstuhl.

 

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der behinderte Menschen in der Regel isoliert und in separaten Einrichtungen untergebracht wurden. In öffentlichen Einrichtungen, wie Schulen gab es keine Barrierefreiheit. Auch Verkehrsmittel konnte man nur sehr eingeschränkt nutzen. Umgerüstete KFZ zum Rollstuhltransport gab es ebenfalls noch nicht. In Restaurants wurde man weniger gern gesehen, oft sogar hinaus komplementiert.

Oft musste ich stundenlang irgendwo verweilen, weil die Technik des Rollstuhls versagte oder ich einen „Platten“ hatte, bis Hilfe kam – Handys gab’s damals auch noch nicht. Während und unmittelbar vor dem Schulunterricht habe ich nichts getrunken, das war auch besser so, denn die Toiletten waren für mich leider nicht zugänglich.

Heute erfahren Behinderte – trotz vieler beachtenswerter Fortschritte, trotz Umdenkens – noch immer wenig Anerkennung und Unterstützung. Das fängt mit zu hohen Bordsteinen für Rollstuhlfahrer an und hört mit fehlenden Sponsorengeldern auf. Und dazwischen existieren viele hundert weitere, mehr oder weniger bedeutende Missstände, an denen man festmachen könnte, wie verkrampft unsere Gesellschaft noch immer auf "Krüppel" reagiert, um es drastisch zu formulieren.

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